Eine preisgekrönte Dokumentarreihe von ARTE beleuchtet die tragische Geschichte des einst blühenden Landes am Hindukusch.
Es besteht aus 4 Teilen und ist gleichermaßen erschütternd und eindrucksvoll.
Das Königreich
In den 60er Jahren steht Afghanistan am Scheideweg: zwischen Tradition und Moderne, Islamismus und Marxismus, Ost und West. Als die kommunistische Partei die Macht übernimmt, rufen die Mullahs den Dschihad aus. Tausende Afghanen folgen ihrem Aufruf und beginnen einen Aufstand. Schließlich marschieren sowjetische Truppen ein, Afghanistan wird zum Schlachtfeld des Kalten Krieges.
Afghanistan – Die Sowjetarmee
In den 80er Jahren wird Afghanistan zum Schauplatz des Kalten Krieges, zum Schlachtfeld von Sozialismus und Islam. Als die Sowjetarmee anrückt, um die Ordnung wiederherzustellen, steckt sie in der Falle: Zehn Jahre Kampf treiben eine Million Menschen in den Tod, Afghanistan liegt in Trümmern. Die Niederlage der Sowjetarmee trägt zum Zusammenbruch der Sowjetunion bei, aber auch zur Geburt des islamischen Fundamentalismus.
Mudjahedin und Taliban
Als die Sowjetunion sich 1989 aus Afghanistan zurückzieht, fehlt den Mudjahedin eine gemeinsame Vision für ihr Land. Also kämpfen sie nun gegeneinander weiter und stürzen Afghanistan damit ins Chaos. 1994 entsteht eine neue Bewegung, die Ordnung verspricht: die Taliban ...
Die NATO-Truppen
11. September 2001: Als Folge des Terroranschlags auf die USA sieht sich Afghanistan erneut mit einem Krieg konfrontiert. Die US-Armee rückt ein, um die Taliban zu stürzen und Osama Bin Laden zu suchen. Später wiederholen die NATO-Truppen viele Fehler der Sowjets. In Afghanistan herrscht weiter Gewalt, und das Land wird zum Schauplatz unzähliger Selbstmordattentate.